· 

Fotoshooting Devil´s Brother und die Bildbearbeitung zur Verwandlung

Heute wollen wir uns den ersten Schritt zur Transformation in Richtung Devil ´s Brother ansehen. Bevor wir loslegen, muss ich noch erwähnen, daß die Idee zu diesem Projekt von Calvin Hollywood stammt  (ein genialer Fotograf aus Schwetzingen, einfach mal seinen Namen googeln).

 

Auch wenn Du mit Photoshop vieles im Bild verändern kannst, der richtige Blick muss schon vor der Kamera geübt und dann abgelichtet werden.  

 

Noch ein Tipp, wenn Du Dich selbst verwandeln willst: stelle einen Stuhl so hin, dass Du ihn in Richtung Kamera blickend schräg vor Dir sehen kannst. Dann stellst Du einen Spiegel darauf, damit Du Dich im Moment vor der Ablichtung beobachten kannst.

Ein zweiter Tipp, wenn Du mit Lightroom arbeitest: nutze die Theter-Aufnahme, um direkt in den Rechner zu fotografieren. Dann kannst Du Sekunden später das Ergebnis sehen. Somit hast Du eine viel grössere Vorschau und kommst schneller zum Ergebnis.

 

Was für den richtig bösen Blick helfen könnte, ist die passende Musik im Hintergrund. Damit kannst Du Dich so richtig in die Rolle versetzen.

 

Im nächsten Bild kümmern wir uns um die erste Grundeinstellung der Lichtstimmung, die schon mal etwas düster werden soll.

 

So, und jetzt viel Spaß beim Fratzen schneiden!


Mittlerweile schreiben wir das Jahr 2018. Der Kalender an der Wand schreit: 8.Januar. Wenn Du das hier lesen kannst, hast Du Sylvester wahrscheinlich gut überstanden. Also alles Liebe für Alle im neuen Jahr.

 

Aber jetzt mal ganz im Ernst: Die Bilder sind im Kasten und im Rechner angekommen. Habe in Lightroom erst einmal die Stimmung Richtung düster verstellt. Den Regler für die Lichter ganz nach links auf -100 und den Regler für die Tiefen nach rechts auf +100. Das verleiht dem Bild einen Hauch von HDR.

Da sich die Szenerie ja im Erdmittelpunkt abspielt, kannst Du die Farbtemperatur ruhig etwas ins Warme verstellen. Aber erstmal nicht zu extrem einstellen, da später noch der endgültige Farblook beigemischt wird. Jetzt wäre auch der richtige Zeitpunkt, dem Foto eine erste Grundschärfe zu verpassen. Dazu stelle den Radius auf etwa 0,6 ein und mit dem "Betrag" (seltsamer Ausdruck: Betrag! HÄÄÄÄH?) vorsichtig nach oben, vielleicht bis etwa 73.

Falls Du Dich jetzt fragst: Wieso um alles in der Welt auf 73? Ganz einfach: Ich bin Baujahr 73, deshalb! --- Nee, Quatsch. Du sollst es nur nicht übertreiben.

 

Welche Regler Du hier in Lightroom noch verstellst, ist von Deinem Geschmack abhängig. Und welches finale Bild Du vielleicht schon im Kopf hast. Also probier einfach ein bisschen rum, aber verlauf Dich nicht!


Die Transformation schreitet in kleinen Schritten voran. Man sieht nicht immer sofort, was sich verändert hat. Aber wenn Du genau hinschaust, wirst Du erkennen, daß die Mundpartie etwas nach unten "in die Länge gezogen wurde".

In Photoshop gibt es einen Filter, der sich Verflüssigen-Filter nennt. Mit diesem kannst Du Formen verändern, Augen vergrößern, Nasen, Ohren, Mund korrigieren, füllige Beine verschlanken, Fettpölsterchen wegzaubern und so weiter.

In meinem Fall habe ich den Unterkiefer etwas spitzer gemacht und nach unten gezogen. Die Ohren wurden wie bei Mister Spock etwas nach oben gezogen, auch die Augenbrauen, damit der böse Blick noch verstärkt wird.

Mit dem Verflüssigen-Filter kann man sehr viel an der Körperform spielen. Aber, bitte nicht übertreiben.


So. Jetzt geht es so langsam an's Eingemachte. 








Kommentar schreiben

Kommentare: 0